Gedanken

Uni neben der Arbeit – UPDATE

Zu Beginn ist alles so neu und aufregend – doch nun im mittlerweile dritten Semester ist es das nicht mehr und mit dem abebben der anfänglichen Euphorie kommt die Trägheit.

Vor genau einem Jahr habe ich mich dazu entschlossen neben meiner 40 Stunden Woche auf der Arbeit Marketing & Digitale Medien an der FOM hier in Hamburg zu studieren.

Wie bereits in einem vorherigen Artikel geschrieben (KLICK) hatte ich es mehr oder weniger als easy peasy beschrieben -Pustekuchen.

Ende letzten Jahres habe ich gemerkt, wie sehr ich an meine Grenzen gekommen bin.
3x die Woche Uni, dazu Klausuren und eine Hausarbeit die ich zu schreiben hatte und dazu kam die Hochsaison bei mir auf der Arbeit. Wie man sich denken kann, habe ich die Hausarbeit bis zum letzten Moment hinausgeschoben & konnte dann jeden Tag nach der Arbeit und Uni noch in der Bib verbringen und war nie vor 24 Uhr im Bett (ja selbst schuld)

Ich war fix und alle und sehnte mich nach den Semesterferien die genau 3 Wochen lang waren.

Ich bin gerne in der Uni & lerne neue Dinge – ich habe es mir ja selbst ausgesucht und bezahle schließlich auch dafür nur ist es manchmal echt super anstrengend.

Mir wurde mal gesagt, dass ein Abendstudium (über den 2. Bildungsweg) nicht so angesehen ist, als ein Abschluss nach einem Vollzeitstudium (ich „erkaufe“ mir ja meinen Abschluss). Eine Aussage, die ich absolut daneben finde und vor allem schlimm! Wenn das wirklich stimmt, sind die Leute die das Denken nicht mehr ganz bei Sinnen.

Ich muss genau so viel machen wie Vollzeitstudenten, die nebenbei Jobben – ich habe einen 40 Stunden Job! haha

Von A nach B nach C zu fahren um um 22:00 Uhr zu Hause zu sein & meine Wochenenden damit zu verbringen zu lernen erkaufe ich mir wirklich komplett *nerv*

Wie dem auch sei: Ich merke wie anstrengend es ist, wie es mich belastet und ich kann verstehen, wenn man das Studium abbricht. Das ist für mich aber keine Option – ich ziehe das durch, lerne, lebe und erfreue mich an den neuen Bekanntschaften die ich gemacht habe und meiner kleinen Lerngruppe 🙂

Alles ist machbar – man muss es nur wollen (und auch mal die Zähne zusammenbeißen)

Anna

 

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